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Alle Block-Typen

Tippe / in eine leere Zeile, um das Block-Menü zu öffnen. Du kannst auch direkt den Namen eintippen, das Menü filtert in Echtzeit.

Verwandte Bausteine liegen unter einem Eintrag zusammen: Medium (Bild, Video, Ton, Dokument), Verweis (Seite, Eintrag, Tabelle, Board, Projekt, Session), Externer Inhalt (Karte oder Einbettung), Farbe (einzeln oder Palette) und Steuerung (Filter oder Aktion). Ein Klick auf so einen Eintrag zeigt die Auswahl; Escape führt zurück.

Text & Struktur
  • Absatz
  • Überschrift 1 / 2 / 3
  • Code
  • Trennlinie
  • Einklappbarer Block
  • Tabelle
Listen & Aufgaben
  • Aufzählung
  • Nummerierte Liste
  • To-do
  • Callout
Medien
  • Bild
  • Galerie
  • Video
  • Dokument
Kreativ
  • Standort
  • Farbe
  • Farbpalette
  • Lichtdiagramm
Einbettungen
  • Page-Link
  • Board-Link
  • Datenbank einbetten
  • Ansicht einbetten
  • Link-Karte
  • Kennzahl
Layout
  • Spalten
  • Terminplan
Interne Links
  • Seiten-Link
  • Board-Link
  • Projekt-Link
  • Session-Link
  • Datenbank-Link

Standard-Textblock. Einfach beginnen zu tippen. Unterstützt Fettdruck (Strg+B), Kursiv (Strg+I) und Links.

Drei Hierarchieebenen für Kapitel und Abschnitte. Kurzbefehl: # + Leertaste für H1, ## für H2, ### für H3.

Monospace-Codeblock. Über das Menü rechts oben wählst du die Sprache (TypeScript, SQL, Shell …), dann wird der Code eingefärbt, sobald du den Block verlässt. Beim Schreiben bleibt er einfarbig, damit der Cursor nicht springt. Der zweite Knopf kopiert den Inhalt.

Gliedert die Seite. Klick auf die kleine Beschriftung rechts wechselt die Art: Linie, Punkte oder nur Luft. Kurzbefehl: --- + Enter.

Ein Block, der sich per Klick auf den Pfeil auf- und zuklappen lässt. Der Titel bleibt immer sichtbar, der Inhalt darunter wird ein- oder ausgeblendet. Ideal für lange Seiten mit optionalen Detailabschnitten, FAQ-Bereiche oder stufenweise Anleitungen.

Im Klappblock stehen dieselben Blöcke wie auf der Seite, auch Dokument und Terminplan. Dateien lädst du darin hoch, wählst sie aus der Mediathek oder ziehst sie direkt in den aufgeklappten Block. Blöcke darin lassen sich wie auf der Seite in einen anderen Typ umwandeln, und ein neuer Block entsteht direkt darunter.

Ein hervorgehobenes Zitat mit vertikalem Balken am linken Rand. Über + Quelle trägst du die Herkunft ein. Sie steht klein darunter und reist beim Teilen und Exportieren mit.

Eine mathematische Formel in LaTeX-Notation, sauber gerendert (z. B. E = mc^2). Ideal für wissenschaftliche oder technische Inhalte.

Ein automatisch erzeugtes Verzeichnis aus allen Überschriften der Seite, auch aus solchen, die in Spalten oder Klappblöcken stehen. Aktualisiert sich selbst und springt zum Abschnitt.

Eine einfache Tabelle direkt auf der Seite, für kleine Übersichten wie Objektiv und Brennweite. (Für strukturierte Daten mit Spaltentypen und Ansichten nimmst du eine eingebettete Tabelle aus dem Tabellen-Modul.)

Laschen an Zeilen und Spalten. Zeigst du auf eine Zeile oder Spalte, erscheint an ihrem Rand eine kleine Lasche. Ein Klick öffnet die Befehle mit Namen:

ZeileSpalte
Zeile darüber einfügen, Zeile darunter einfügenSpalte links einfügen, Spalte rechts einfügen
Nach oben, Nach untenNach links, Nach rechts
Als Kopfzeile (erste Zeile, ein- und ausschaltbar)Ausrichtung: Links, Mittig, Rechts
Zeile löschenSpalte löschen

Unter der Tabelle fügt Zeile eine neue Zeile an, rechts daneben Spalte hinzufügen eine Spalte. Auf dem Handy sind beide immer sichtbar, die Befehle öffnen sich als Blatt.

Tastatur wie im Tabellenprogramm. Tab springt in die nächste Zelle, ⇧Tab zurück. Enter geht in die Zelle darunter, ⇧Enter darüber. In der letzten Zelle legt Tab bzw. Enter eine neue Zeile an. Die Pfeiltasten ↑ und ↓ wechseln die Zeile, sobald der Cursor am Anfang bzw. Ende des Zelltexts steht. Esc verlässt die Zelle.

Aus Excel, Numbers oder Google Sheets einfügen. Kopierst du mehrere Zellen aus einem Tabellenprogramm und fügst sie in eine Zelle ein, füllt Pachurros ab dort die Zellen nach rechts und unten. Die Tabelle wächst dabei mit, wenn mehr Zeilen oder Spalten ankommen. Ein einzelner Satz bleibt ein Satz in der Zelle.


Stichpunktliste. Kurzbefehl: - + Leertaste. Enter erstellt den nächsten Punkt, Tab erstellt einen eingerückten Unterpunkt.

Geordnete Liste. Kurzbefehl: 1. + Leertaste.

Checkbox-Block. Enter fügt weiteren Punkt hinzu. Du kannst Punkte direkt abhaken. Der Status wird gespeichert und in Meine Aufgaben angezeigt, wenn du als zugewiesene Person eingetragen bist.

Hervorgehobener Block für alles, was auffallen soll. Ein Klick auf das Zeichen links wählt die Art: Hinweis, Warnung, Erledigt oder Idee, jede mit eigenem Symbol und eigener Farbe. So sieht man einer Warnung an, dass sie eine ist, bevor man sie liest.


Lade ein Bild hoch oder wähle eines aus der Mediathek. Beim Zeigen erscheinen oben rechts S / M / L für die Breite. Unter dem Bild steht die Bildunterschrift. Sie ist frei beschreibbar und dient zugleich als Alternativtext für Vorleseprogramme. Beides bleibt beim Teilen und beim Export erhalten.

Füge mehrere Bilder aus der Mediathek zu einem Galerie-Block zusammen. Klicke auf Bilder hinzufügen, um Fotos auszuwählen (Mehrfachauswahl möglich).

Layouts: Klicke auf das Sliders-Icon oben rechts über dem Block, um die Optionen einzublenden:

LayoutBeschreibung
RasterGleichmäßiges Grid, 2–4 Spalten einstellbar
MasonryPinterest-Stil, Spalten füllen von oben nach unten
Justified GridJede Reihe füllt die volle Breite exakt aus, Bilder werden proportional skaliert
DiashowEines nach dem anderen, Vor/Zurück-Pfeile, Thumbnail-Leiste
KontaktbogenKleines Grid mit numerierten Rahmen, klassisches Film-Layout

Weitere Funktionen:

  • Lightbox: Klick auf ein Bild öffnet die Vollbildansicht; Tastaturnavigation (← →), Swipe auf Mobile, ESC zum Schließen
  • Bildunterschriften: Klicke im Lightbox-Modus auf die Beschriftungszeile, um eine Caption zu tippen
  • Reihenfolge ändern: Bilder per Drag-and-Drop umsortieren
  • Favoriten: Herz-Icon markiert/hebt Markierung auf; Favoriten erscheinen mit Amber-Rahmen

Bette ein Video ein, entweder als Datei-Upload (MP4, MOV) oder als Link zu YouTube/Vimeo.

Lade eine Datei an (PDF, Word, Excel, PowerPoint). Sie wird als anklickbares Dokument-Preview angezeigt.

Bette eine Audiodatei (MP3, WAV, M4A …) mit Player ein oder einen SoundCloud-Link. Praktisch für Sprachnotizen, Musik-Referenzen oder Podcasts.


Suche eine Adresse oder Koordinate. Die Karte ist aus Abschnitten zusammengesetzt, die du einzeln ein- und ausschalten kannst (Klick auf die Karte → „Ort einrichten” → Auf der Karte zeigen):

  • Karte: Kartenausschnitt mit Markierung
  • Adresse: die Anschrift, dazu Kopieren und Route (öffnet die Navigation)
  • Angaben: frei benannte Zeilen: Türcode, Parkplatz, Miete, Stromanschluss … Was für ein Studio der Türcode ist, ist für eine Location die Parkplatzlage
  • Kontakt: Name, Telefon, E-Mail; Telefon und Mail sind anklickbar
  • Notiz: Hinweise zu Anfahrt, Zugang, Besonderheiten
  • Licht: goldene und blaue Stunde für diesen Ort und Tag

Licht, Datum und Wetter. Der Abschnitt Licht rechnet für einen bestimmten Tag:

  • Shooting-Datum: Über Shooting-Datum wählen setzt du je Karte einen Tag. Zurück auf heute nimmt ihn wieder weg. Ohne eigenes Datum übernimmt die Karte den Tag aus der Session, dem Terminplan oder einer Datums-Eigenschaft der Seite und kennzeichnet ihn als abgeleitet; sonst gilt heute.
  • Darstellung: Liste (Morgen und Abend mit Aufgang, Untergang, Goldener und Blauer Stunde) oder Bogen (der Sonnenbogen über dem Tag). Ein Regler für die Uhrzeit zeigt, wie hoch die Sonne steht, aus welcher Richtung sie kommt und wie lang Schatten sind (zum Beispiel „Schatten 2,4ד).
  • Richtungen auf der Karte: Sonnenrichtungen auf der Karte zeigen zeichnet Aufgang, Untergang, die Goldene Stunde und die Sonne zur gewählten Uhrzeit als Strahlen auf die Karte. Bogen und Karte folgen dem Regler gemeinsam.
  • Ortszeit: Alle Zeiten stehen in der Zeit des Ortes, nicht deines Geräts. Liegt der Ort in einer anderen Zeitzone, steht dabei, wie viele Stunden er vor oder hinter deiner Uhr liegt.
  • Wetter: Liegt der Tag in Reichweite der Vorhersage (etwa neun Tage), zeigt die Karte das Wetter für diesen Ort und Tag. Die Daten kommen von MET Norway.

Auf geteilten Seiten und Boards sehen Gäste Licht und Wetter nur lesend.

Ein abgeschalteter Abschnitt behält seinen Inhalt, er steht nur nicht auf der Karte. So kannst du dieselbe Location intern mit Türcode führen und für eine geteilte Seite die Angaben ausblenden.

Dieselben Felder gelten auf Boards: Was du auf einer Seite einträgst, steht auf der Board-Karte genauso da (dort über das Regler-Symbol neben dem Namen).

Speichere eine Farbe mit HEX-, RGB- und HSL-Werten. Zeigt eine farbige Vorschau. Praktisch für Color-Grading-Referenzen, Brand-Farben oder Set-Design.

Gruppiere mehrere Farben zu einer Palette. Jede Farbe zeigt HEX-Code und einen optionalen Namen. Gut für Branding-Boards, Color-Grading-Moodboards oder Set-Design-Dokumentation.

Der Aufbau von oben: Leuchten, Formen, Set und Kamera als bewegliche Elemente.

Licht sieht aus wie Licht. Jeder Kegel richtet sich nach seiner Leuchte: Öffnungswinkel je Art, Reichweite aus der Leistung, weiche Kante bei Softbox und Schirm, harte bei Snoot und Fresnel. Die Farbe kommt aus der Farbtemperatur oder der Farbfolie; wo zwei Lichter zusammenfallen, addieren sie sich.

Hinzufügen. Auf der Zeichnung liegt nur ein „+” unten rechts. Es öffnet einen Ring mit sechs Gruppen: Licht, Formen, Aufbau, Natur, Set, Text. Gruppe tippen, Element tippen, dann auf die Stelle tippen, wo es stehen soll. Schneller geht es direkt an der Stelle: Doppelklick (oder Rechtsklick) auf eine freie Fläche, auf dem Handy lange drücken. Dann öffnet sich der Ring genau dort, und das Element steht, wo du geklickt hast. Ein leeres Set bietet Erstes Licht setzen und Mit Vorlage starten an.

Oben rechts auf der Zeichnung: Fokus (vier Pfeile) und die Einstellungen (Regler-Symbol) mit Titel, Vorlagen, Lichtkarte, Raster, Legende, Blattfarbe und Export.

Der Inspektor (Element antippen) zeigt vorn, was man am Set dreht: Größe (übliche Maße zum Antippen), Helligkeit (ein Regler in Drittelblenden, beschriftet in Ws bzw. W), Richtung (Auf Person richten, Ziel, Seitenansicht: Strahl ziehen neigt, den Griff am Stativ ziehen hebt oder senkt), Lichtfarbe (Farbtemperatur und Folie in einer Reihe) und den Aufsatz (Wabe, Diffusor, Klappen, Snoot). Unter Genaue Werte stehen die Zahlen: Höhe in Metern, Drehung, Maße in Zentimetern, Leistung als freier Text (500 Ws oder 1/4) und das verbundene Gerät. Im Kopf zeigt er, was das Licht am Motiv ausmacht („Hauptlicht”, „−1,5 Blenden zum Hauptlicht”) und den Abstand zur Person. Auf breiten Flächen schwebt er über der Zeichnung, auf dem Handy steht er darunter. Wand, Papierrolle, Hohlkehle und Hintergrund haben dort eine Farbe; sie wirkt auch im Licht (Schwarz wirft kaum etwas zurück).

Echte Maße. Alles in der Draufsicht steht so groß da wie im 3D: Personen, Kamera, Stuhl, Blitzköpfe, Stative, Lichtformer mit ihrer eingestellten Größe. Auf einem Board füllt das Diagramm die Karte.

Maßstab. Das Diagramm rechnet in Metern (Standard 6 × 4 m): Raster im Halbmeter-Takt, Maßstabsleiste unten links, und im Inspektor stehen Position und Abstand zur Person.

Am Element steht neben dem Namen, was am Set zählt: Leistung und Höhe.

Bedienung. Beim Ziehen rastet ein Element auf die Flucht anderer Elemente ein (gestrichelte Hilfslinie) oder auf ein Viertelmeter-Raster; gedrückte Alt-Taste hebt das auf. Drehen rastet auf 15°. Eine Fahne am Element zeigt dabei Abstand und Winkel zur Person. Doppelklick auf den Dreh-Griff richtet die Leuchte auf das Model. Tastatur: Pfeiltasten verschieben (mit Umschalt größer), [ und ] drehen, ⌘D dupliziert, Entf löscht, Esc hebt die Auswahl auf.

Die Elemente, nach Gruppen:

GruppeElemente
LichtSoftbox, Octabox, Schirm, Beauty Dish, Striplight, LED-Panel, LED-Röhre, Ring Light, Strobe, Par, Fresnel, Snoot, Optical Spot, Praktikables
FormenReflektor, V-Flat weiß, V-Flat schwarz, Scrim/Silk, Diffusion, Flag, Spiegel
AufbauStativ, Galgen, Sandsack
NaturSonne, Fenster, bewölkter Himmel
SetPerson, Person sitzend, Gruppe, Produkt, Stuhl, Podest, Tisch, Kamera, Papierrolle, Hohlkehle, Wand, Hintergrund
TextText-Label, Maßlinie (zeigt ihre Länge in Metern)

V-Flats, Scrim, Papierrolle, Hohlkehle und Maßlinie lassen sich an den Kanten in der Größe ziehen, denn bei ihnen zählt die Ausdehnung, nicht nur der Ort.

Rückwerfer (Reflektor, weißes V-Flat, Scrim, Spiegel) geben nur zurück, was sie abbekommen: Ohne eigene Stärke strahlen sie zurückhaltend, ein schwarzes V-Flat gar nicht. Was das Motiv ist (Person, sitzende Person, Gruppe oder Produkt), erkennt das Diagramm selbst; Abstand, Winkel und „Auf Person richten” funktionieren deshalb auch beim Tabletop-Aufbau.

Lichtkarte. Der Schalter Lichtkarte in den Einstellungen ersetzt die Kegel durch das, was ein Belichtungsmesser sagen würde: wie hell es wo ist, auf Gesichtshöhe des Motivs. Linien im Abstand von einer Blende zeigen den Abfall; die 0 ist das Motiv selbst. So liest man ab: Hintergrund −2, Aufheller −1,5. Gerechnet wird mit dem Abstandsgesetz (doppelter Abstand = zwei Blenden weniger), mit der Abstrahlung der Leuchte und mit Schatten: Flags, V-Flats, Wände und Menschen stehen im Weg, und zwar in ihrer Höhe, ein Aufheller auf Brusthöhe verdeckt die Box darüber nicht. Reflektoren geben weiter, was sie selbst abbekommen; ein Reflektor im Schatten hellt nichts auf. Die Karte wandert beim Export als Bild mit.

Am Motiv. Im Inspektor steht bei jedem Licht, wie viele Blenden es am Motiv gegenüber dem Hauptlicht bringt, und die Legende nennt den Kontrast: Lichtseite zu Schattenseite, z. B. „5,2 : 1 · 2,4 Blenden”.

Passende Einstellungen je Element. Der Inspektor zeigt nur, was zum Element gehört: Leuchten Leistung, Stärke, Former, Farbe und Neigung; ein Reflektor Rückwurf, Oberfläche (weiß, silber, gold) und Neigung; eine Flag Höhe und Größe; die Sonne ihren Sonnenstand; eine Person nur ihre Blickrichtung.

Echte Größen. Schirme, Softboxen, Octas, Reflektoren, Flags, Scrims, V-Flats und Fenster haben eine Größe in Zentimetern, mit üblichen Maßen zum Antippen (Schirm Ø 165, Flag 90 × 200 …) oder frei eingetragen. Die Größe zeichnet das Gerät in der Draufsicht maßstäblich (eine 90 × 200-Flag ist dort 2 m lang), steht am Gerät, gilt in 3D und im gerenderten Bild (größere Fläche, weicherer Schatten), beim Rückwurf eines Reflektors und beim Schatten einer Flag.

Größe und Raumlicht. Große Flächen greifen um das Gesicht: eine 190er Octa hellt die Schattenseite mehr auf als eine 90er, ihr Schatten läuft weicher aus. Ein Studio gibt über Boden, Decke und Wände etwas Licht zurück; eine schwarze Flag oder ein schwarzes V-Flat auf der Schattenseite nimmt es weg und erhöht den Kontrast im Gesicht (Negativ-Aufhellung).

Wände werfen zurück. Eine helle Wand, Papierrolle oder Hohlkehle hellt die Person auf; eine Flag oder ein schwarzes V-Flat dazwischen nimmt das weg (Negativ-Aufhellung), in der Lichtkarte, im Kontrast und im Bild.

Neigung. Im Inspektor wählst du bei jeder Leuchte und jedem Reflektor, worauf sie zielt: Auto, Gesicht, Brust, Füße, Hintergrund, Decke (indirekt, 60° aufwärts) oder Waagerecht. Die Neigung rechnet das Diagramm aus Höhe, Abstand und Ziel selbst, Gradzahlen musst du nicht eingeben. Auto zielt aufs Gesicht, wenn die Leuchte zur Person zeigt, und auf die Wand, wenn eine Papierrolle oder Wand dahinter steht. Darunter zeigt eine kleine Seitenansicht Stativ, Leuchte, Strahl und Person im Profil; ziehst du den Strahl, stellst du die Neigung von Hand ein (in 5°-Schritten, mit Alt gradgenau; Pfeiltasten gehen auch). An der Leuchte steht dann z. B. „32° abwärts”, und Lichtkarte, Kontrast, 3D und Rendern rechnen mit der Neigung.

3D. Oben links schaltest du zwischen Draufsicht und 3D um. In 3D steht dein Aufbau als Raum: eine Gliederpuppe als Motiv, jede Leuchte mit ihrer Bauform auf einem Stativ in der eingestellten Höhe, dazu Wände, Papierrolle, Tisch, Flags. Zwei Blicke:

  • Rundblick: frei drehen (ziehen), zoomen (scrollen, zwei Finger), verschieben (Rechtsklick). Ein Klick auf ein Objekt wählt es, der Inspektor öffnet sich, und jede Änderung ist sofort im Raum zu sehen.
  • Kamera: durch die gesetzte Kamera, mit ihrer Brennweite (24–135 mm). Ohne eigene Angabe wählt das Diagramm die Brennweite passend zum Abstand: eine Person von Kopf bis Brust, eine Gruppe ganz, ein Produkt formatfüllend.

Ansicht (Draufsicht oder 3D), Blick (Rundblick oder Kamera) und ein gedrehter oder gezoomter Rundblick werden mit dem Diagramm gespeichert: Wer bearbeiten darf, legt fest, was alle beim Öffnen sehen. Wer nur lesen darf, kann für sich umschalten, ohne etwas zu ändern.

Rendern. Der Knopf Rendern rechnet das Bild mit echtem Licht: Softboxen als leuchtende Flächen, weiche Schatten aus ihrer Größe, Aufhellung, die wirklich vom Reflektor und vom Boden kommt. Nach wenigen Sekunden ist es fertig (64 Durchgänge); Verfeinern rechnet weiter, falls Schatten noch körnen. Mit Bild sichern speicherst du es als PNG. Wer währenddessen dreht, rendert den neuen Blick. Die Echtzeit-Vorschau zeigt Schatten etwas härter als das gerenderte Bild. Das gerenderte ist das ehrlichere.

Vorlagen. Unter Vorlage in den Einstellungen (bei einem leeren Set über Mit Vorlage starten) legst du einen ganzen Aufbau hin, mit einem Satz dazu, was er bewirkt:

VorlageWofür
Portrait (3-Punkt)Der Klassiker: klare Form, weiche Schatten
RembrandtLichtdreieck auf der Schattenwange, dramatisch, aber schmeichelhaft
ClamshellBeauty-Standard: Licht oben, Aufheller direkt darunter
Butterfly / ParamountSchmetterlingsschatten unter der Nase, betont Wangenknochen
SplitHalb hell, halb Schatten: hart und grafisch
LoopKleine Nasenschatten-Schlaufe, der freundlichste People-Standard
Rim / KantenZwei Lichter von hinten zeichnen die Silhouette nach
High-KeyReinweißer Hintergrund, leicht und werblich
Low-KeyEin enges Licht, schwarzes Material schluckt den Rest
Produkt (Tabletop)Großes Licht schräg hinten, weiße Karten seitlich
GruppeZwei große Lichter von beiden Seiten, weit genug weg
Fensterlicht · Outdoor/Sonne · Ring LightOhne Blitz, mit Sonne, auf der Kameraachse

Fokus. Der Knopf mit den vier Pfeilen macht das Diagramm zum Arbeitsplatz über den ganzen Bildschirm: oben ein schmaler Kopf, in der Mitte die Bühne, rechts eine Leiste mit dem angedockten Inspektor und der Legende. Oben wählst du Draufsicht, 3D oder Beides: Plan und 3D nebeneinander, jede Änderung im Plan ist sofort im Raum zu sehen. Seitenleiste und Legende lassen sich ein- und ausblenden; das Gerät merkt sich deine Aufteilung. Esc (ohne Auswahl) oder das Kreuz bringt dich zurück.

Legende und Packliste. Der Schalter Legende in den Einstellungen blendet unter dem Diagramm die Liste der Leuchten ein, nummeriert, mit Former, Leistung, Höhe und Abstand zum Motiv. Kopieren legt sie als Text in die Zwischenablage, für Call Sheet oder Mail.

Verbundene Geräte. Im Inspektor lässt sich unter Genaue Werte → Gerät ein Eintrag aus der Equipmentliste des Workspace verbinden. Dann steht in der Legende nicht mehr „Softbox”, sondern die Leuchte, die wirklich mitmuss. Leuchten stehen in der Auswahl oben, gesucht wird über Name und Kategorie. Gibt es keine Equipmentliste, erscheint das Feld gar nicht.

Verlinke eine andere Page im Workspace. Erscheint als klickbare Karte mit Titel und Icon.

Verlinke ein Board. Auf der Seite steht eine Vorschau des Boards mit seinem Namen. Scrollst du über die Vorschau, scrollt die Seite weiter; verschieben und zoomen kannst du das Board im Vollbild. Auf geteilten Seiten steht nur der Name des Boards, ohne Vorschau.

Bette eine vollständige Datenbank (Tabelle) direkt in die Page ein. Die eingebettete Tabelle ist voll editierbar.

Bette eine bestimmte Ansicht ein (z. B. nur das Diagramm „Nach Kategorie”).

Die Einbettung folgt ihrer Ansicht. Filter, Sortierung, UND/ODER und die Diagramm-Einstellungen kommen aus der Ansicht. Änderst du sie dort, ändert sich auch der Block. Nur wenn du im Block selbst eine Regel setzt, gilt deine; mit dem × neben der Filter-Marke im Kopf bist du wieder bei der Ansicht.

Aufgeräumt wie ein Dashboard. Eine Einbettung zeigt nur den Inhalt, keine Einstellungsleiste. Brauchst du sie doch: ⋯ → Filter & Sortierung. Die Höhe ziehst du am unteren Rand; Diagramme starten etwas höher, damit Ring und Legende Platz haben.

Im Menü unter Webseite → Webseite. Adresse einfügen (Einfügen genügt, beispiel.de reicht ohne https://), daraus wird eine Karte mit Titel, Beschreibung und Vorschaubild. Lässt sich die Adresse einbetten, steht beim Zeigen ein Einbetten-Knopf daneben: dieselbe Adresse, andere Darstellung. Umgekehrt führt Karte von der Einbettung zurück.

Zahlen aus deinen Tabellen direkt auf der Seite, einzeln oder als Raster für ein kleines Dashboard.

Einzeln oder Raster. Im Einstellungsbalken (Regler-Symbol) schaltest du zwischen einer großen Zahl und einem Raster um. Das Raster besteht aus Zeilen mit frei breiten Feldern: Breite am Griff zwischen zwei Feldern ziehen, Felder teilen oder entfernen, Kennzahlen per Ziehen auf ein anderes Feld legen.

Direkt oder Formel. Direkt ist eine Tabelle, eine Berechnung (Anzahl, Summe, Ø, Minimum, Maximum) und ein eigener Filter. Formel rechnet mit benannten Bausteinen:

Offenes Budget = {Budget} - {Abrufe}
Abrufquote = {Abrufe} / {Budget} * 100

Ein Baustein zieht aus einer Tabelle (auch aus einer anderen, mit eigenem Filter) oder verweist auf eine andere Kennzahl derselben Seite, auch auf eine Nachbarkachel im Raster. Ringbezüge werden erkannt und als #RINGBEZUG angezeigt, statt die Seite anzuhalten.

Darstellung. Beschriftung, Format, Nachkommastellen (automatisch bis drei), freies Präfix und Suffix sowie ein Gewicht: Hervorgehoben setzt die Leitzahl auf getönten Grund mit Akzentrand, Zurückhaltend nimmt einer Nebenzahl das Gewicht.

Die Formate gelten für jede Kennzahl, auch für die aus einer Formel und für die, die auf eine andere Kennzahl verweist:

Formataus 12345.6 wirdaus 0,42 wird
Zahl12.3K0,42
Zahl, ausgeschrieben12’3460,42
Währung (Kürzel wählbar)CHF 12’345.60CHF 0.42
Prozent12’345,6 %0,4 %
Prozent aus Anteil-42 %

Prozent nimmt den Wert, wie er ist ({Abrufe} / {Budget} * 100 → 42 %). Prozent aus Anteil multipliziert mit 100, für Formeln, die einen Anteil ergeben ({Abrufe} / {Budget} → 42 %).

Berechnete Spalten (Formel, Rollup, Lookup) werden mitgerechnet; bei einer Verknüpfung zählt die Kennzahl die Verbindungen.

Geteilte Seiten zeigen die echten Zahlen: Gerechnet wird auf dem Server, und in der Antwort stehen nur Beschriftung und Ergebnis. Tabellen, Filter und Formeln bleiben im Workspace.

Zwei Bausteine für Seiten, die wie ein Dashboard funktionieren:

  • Filter legt je Zeile einer Tabelle einen Knopf an; ein Klick filtert die eingebetteten Ansichten der Seite.
  • Aktion legt per Klick eine neue Zeile an (auf Wunsch aus einer Vorlage) und öffnet sie.

In einer geteilten Seite sind beide sichtbar, aber nicht bedienbar. Dort steht „nur in Pachurros bedienbar”. So sieht der Empfänger, was auf der Seite steht, statt ein Loch.

Bette externe Inhalte per Adresse ein: Formulare, Karten, Kalender. Die Höhe wählst du beim Zeigen (Auto folgt dem Seitenverhältnis, sonst S/M/L): Eine Umfrage ist flach, ein Formular hoch.


Teilt den Inhalt in Spalten; jede kann beliebige Blöcke enthalten, auch Dokument und Terminplan. Nur Spalten in Spalten gibt es nicht. Breiten rasten in Zwölfteln ein.

Spalten entstehen beim Ziehen. Du kannst eine Gruppe über / → Spalten einfügen (dann öffnet sich das Spalten-Layout einmal von selbst). Schneller geht es beim Ziehen: Zieh einen Block am Griff neben einen anderen Block (an dessen linken oder rechten Rand), und beide stehen als zwei Spalten nebeneinander. In eine bestehende Gruppe ziehst du Blöcke direkt in eine Spalte; ziehst du in die Rinne zwischen zwei Spalten, entsteht dort eine neue Spalte. Eine leergezogene Spalte bleibt mit einem leeren Absatz stehen, damit du weiterschreiben kannst. Die Gruppe ändert ihre Form nie von selbst.

Ein Griff pro Ding. Jeder Block in einer Spalte hat seinen Griff direkt davor: ziehen zum Verschieben, Klick öffnet das Menü. Die ganze Gruppe hat ihren Griff im Band über den Spalten, daneben das Spalten-Layout.

Spalten-Layout. Das Werkzeug über der Gruppe bündelt alles, was die Aufteilung betrifft:

  • Aufteilung: fertige Teilungen wie ½ + ½, ⅓ + ⅔, ⅓ + ⅓ + ⅓ oder vier Viertel. Inhalte werden dabei umverteilt, nie gelöscht.
  • Je Spalte: nach links oder rechts schieben, Schmaler oder Breiter, und Spalte entfernen. Der Inhalt einer entfernten Spalte wandert in die Nachbarspalte, statt verloren zu gehen.
  • Spalte fügt eine Spalte hinzu, Gleich verteilen macht alle gleich breit.

Breite ziehen geht auch direkt am Knauf auf der Trennlinie zwischen zwei Spalten, mit der Maus oder mit den Pfeiltasten, wenn der Knauf den Fokus hat. Die Breite wird als Anteil angezeigt (½, ⅓, 5/12).

Dateien in Spalten. In einer Spalte lädst du Dokumente und Bilder hoch, wählst sie aus der Mediathek oder ziehst Dateien vom Rechner direkt in die Spalte. Blöcke in Spalten kennen die Seite: Inhaltsverzeichnis und Lichtdiagramm funktionieren dort wie auf der Seite, und auf geteilten Seiten zeigt ein Terminplan in einer Spalte oder einem Klappblock seine Session genauso wie direkt auf der Seite. Im Menü eines Spalten-Blocks wechselst du den Typ, und ein neuer Block entsteht direkt darunter in derselben Spalte.

Gestapelt wird nach der Breite des Blocks, nicht der des Fensters: Dieselbe Gruppe steht mal über die ganze Seite, mal in einer engen Spalte, mal auf dem Telefon, und ordnet sich jeweils passend.

Mehrere Blöcke in einer Spalte verschieben:

  • Cmd/Ctrl + Klick auf den Griff eines Spalten-Blocks: Block zur Auswahl hinzufügen oder entfernen (ein einfacher Klick öffnet das Menü des Blocks)
  • Shift + Klick: wählt alle Blöcke zwischen dem ersten und diesem aus
  • Ziehen eines ausgewählten Blocks: bewegt alle ausgewählten Blöcke gemeinsam (innerhalb derselben Spalte oder in eine andere)
  • Klick auf eine freie Fläche hebt die Auswahl auf

Im Block-Menü heißt er Terminplan. Er zeigt eine strukturierte Tages-Agenda oder Ablaufplan direkt in einer Page. Enthält eine Liste von Events mit Titel, Uhrzeit und optionaler Notiz. Events lassen sich inline bearbeiten. Ideal für Shooting-Tagesabläufe, Workshopprogramme oder Reiserouten.


Verlinke eine andere Page im Workspace. Erscheint als klickbare Karte mit Titel und Icon.

Verlinke ein Board. Zeigt eine Vorschau des Board-Namens als klickbare Karte.

Verlinke eine Datenbank. Erscheint als klickbare Karte, nützlich, um in einer Page auf eine zugehörige Shot-List oder Aufgaben-Tabelle zu verweisen.

Verlinke ein Projekt im Workspace. Erscheint als Karte mit Projektname und Icon.

Verlinke eine Session (Shooting-Planung). Erscheint als Karte mit Session-Name, Datum und Typ.


Pachurros merkt sich, wie weit du in einer Seite nach unten gescrollt hast. Nach einem Browser-Reload oder einem Tab-Wechsel landest du automatisch wieder an derselben Stelle, ohne Suchen nach nach dem letzten Abschnitt.


Klicke auf das „…“ (Block-Aktionen) links neben einem Block → Blocktyp ändern. Das vollständige Block-Menü öffnet sich. Der Inhalt (Text) wird dabei erhalten, soweit der Zieltyp es unterstützt. Das geht genauso für Blöcke in Spalten und Klappblöcken.

Fahre mit der Maus über den Bereich zwischen zwei Blöcken: Ein +-Button erscheint. Er ist auch vor dem ersten und nach dem letzten Block verfügbar.


Am Anfang eines Textblocks verwandeln diese Zeichen den Block, sobald du das Leerzeichen tippst. Das Zeichen selbst verschwindet dabei:

Tippenwird zu
# , ## , ### Überschrift 1, 2, 3
- , * , + Aufzählungsliste
1. , 1) Nummerierte Liste
> Zitat
[] To-do
```Code

Mitten im Text passiert nichts: Ein Bindestrich bleibt ein Bindestrich.

Pachurros unterstützt bidirektionalen Markdown-Transfer: Pages lassen sich als .md-Datei exportieren und wieder importieren, inklusive komplexer Block-Typen wie Tabellen, Spalten-Layouts, einklappbarer Blöcke, Zitate, Formeln, Farbpaletten und Zeitpläne.

Auf einer leeren Seite stehen oben der .md-Button und in der Startauswahl eine Karte zum Import. Damit lädst du eine .md, .markdown oder .txt-Datei. In eine Seite mit Inhalt holst du Markdown per Kopieren und Einfügen (siehe Formatierungen einfügen).

  • YAML-Frontmatter (title:-Feld) wird automatisch als Seitentitel übernommen
  • Hat die Seite bereits Inhalt, erscheint ein Bestätigungsdialog
  • Der Import ist mit ⌘Z rückgängig zu machen
  • Fällt beim Lesen etwas auf (ungeschlossener Zaun, unbekannter Blocktyp), erscheint ein kurzer Hinweis, der Inhalt kommt trotzdem an

Im „…”-Menü oben rechts auf der Seite → Als Markdown exportieren: sofortiger Download als .md-Datei. Was exportiert wird, kann 1:1 wieder importiert werden. Daneben steht Als PDF herunterladen für ein fertiges PDF der Seite (siehe Pages · Überblick).


Der Import liest CommonMark + GFM. Was ein Markdown-Editor kann, kann Pachurros auch:

SyntaxBlock
# Überschrift 1H1
## Überschrift 2H2
### Überschrift 3+H3
Titel + ==== darunterH1 (Setext-Schreibweise)
Titel + ---- darunterH2 (Setext-Schreibweise)
AbsatzText
- Punkt / * Punkt / + Punkt / • PunktAufzählung
Eingerückte Unterpunkte (2 Leerzeichen oder ein Tab)Aufzählung mit Einrückung (bis 6 Ebenen)
1. Punkt / 1) PunktNummerierte Liste
- [ ] AufgabeTo-do (offen)
- [x] AufgabeTo-do (erledigt)
> Zitat (mehrere Zeilen)ein Callout
```sprache … ``` oder ~~~sprache … ~~~Code-Block
---, ***, ___, - - -Trennlinie
![alt](url)Bild
| Spalte | Spalte | GFM-TabelleTabelle (Rand-| optional; Kopfzeile, wenn eine ----Trennzeile folgt)
**fett**, __fett__, *kursiv*, _kursiv_, ~~durch~~, `code`Inline-Formatierung
[Text](url), auch mailto:, #anker, relative PfadeLink
<https://…>, nackte URLs, <name@haus.de>Link
\*, \#, |Das Zeichen selbst, keine Auszeichnung

Nicht unterstützt (bewusst): eingerückte Code-Blöcke mit vier Leerzeichen. Die kollidieren mit verschachtelten Listen, die in KI-Texten viel häufiger sind. Nutze ```-Zäune. Solcher Text geht nicht verloren, er wird ein normaler Absatz.


Inhalte, die aus ChatGPT & Co. kommen, sind selten perfekt. Der Import ist darauf ausgelegt, dass nichts still verschwindet. Was nicht als Struktur erkannt wird, landet als lesbarer Text:

Was passiertWas Pachurros daraus macht
Antwort komplett in ```markdown … ``` verpacktWird ausgepackt
Windows-Zeilenenden, BOM, geschützte LeerzeichenWerden vereinheitlicht
Unbekannter Zaun (:::note, :::abstract, …)Inhalt wird als normales Markdown übernommen
Bekannter Hinweis-Zaun (:::warnung, :::tip, :::wichtig, …)Callout mit passendem Zeichen
:::-Zaun ohne schließendes :::Die Zeile wird Text, der Rest ganz normal gelesen, plus Hinweis
Ungeschlossener ```-ZaunRest als Code-Block, plus Hinweis
<Platzhalter>, Preis < 100Bleibt sichtbar (wurde früher als HTML geschluckt)
Tabellenzeile mit zu wenigen ZellenWird aufgefüllt statt verschoben
javascript:-LinkWird zu Text ohne Verlinkung

Beim Datei-Import und auf der Seite KI-Import siehst du diese Hinweise direkt.


Für alle Block-Typen, die kein Standard-Markdown-Äquivalent haben, verwendet Pachurros Fenced Divs mit :::. Die Regel dahinter: Standard-Markdown zuerst, ::: nur wo Markdown nichts anzubieten hat.

:::blocktyp optionale-argumente
Inhalt
:::

Drei Dinge, die den Umgang damit gutmütig machen:

  • Schließen nicht vergessen: der Zaun endet mit einer Zeile, auf der nur ::: steht. Fehlt sie, wird die Öffnungszeile zu Text und der Rest ganz normal gelesen (statt zu verschwinden).
  • Verschachtelung zählt mit: ein :::quote in einem :::collapsible schließt nicht versehentlich den äußeren Zaun. Ein ::: in einem Code-Block ist Text.
  • Deutsche Namen gehen auch: :::farbe, :::ort, :::zeitplan, :::galerie, :::spalten2, :::aufklappbar, :::zitat, :::formel, :::kennzahl, :::inhaltsverzeichnis. Ebenso die verbreiteten Hinweis-Namen :::hinweis, :::note, :::info, :::tipp, :::warnung, :::wichtig, :::erfolg, :::beispiel. Daraus wird ein Callout mit passendem Zeichen.
:::collapsible Abschnittstitel
Inhalt hier, beliebige Blöcke erlaubt, auch verschachtelt
:::
:::columns2
Linke Spalte, Standard-Markdown hier
- Listen
- **Fettdruck**
---col---
Rechte Spalte
:::
:::columns3
Spalte 1
---col---
Spalte 2
---col---
Spalte 3
:::

Trennzeichen zwischen Spalten: ---col--- auf einer eigenen Zeile (---spalte--- und +++ gehen ebenfalls). Stehen mehr Abschnitte da als Spalten, landet der Rest in der letzten Spalte, nichts fällt heraus.

:::color #C8891A Amber
:::
:::palette Shooting-Palette
#C8891A Amber
#4A90D9 Himmelblau
#2ECC71 Smaragd
#E74C3C Koralle
:::
:::location Zürich Hauptbahnhof
47.3769, 8.5400
Bahnhofplatz, 8001 Zürich
:::

Erste Zeile im Body: lat, lon (optional). Weitere Zeilen: Adresse.

:::schedule Shooting-Tag
09:00 | Aufbau und Vorbereitung
10:00 | Studio-Session beginnt
12:00 | Mittagspause
14:00 | Outdoor-Session
17:00 | Wrap
:::

Format: HH:MM | Titel. Die Uhrzeit ist optional, ohne Uhrzeit nur Titel.

:::gallery grid
![Beschreibung 1](https://example.com/bild1.jpg)
![Beschreibung 2](https://example.com/bild2.jpg)
:::

Layout-Optionen: grid, masonry, justified, slideshow, contact.

:::video
https://www.youtube.com/watch?v=xxx
:::
:::link
https://example.com
:::
:::callout ⚠️
Wichtiger Hinweis mit eigenem Icon
:::

Tabellen verwenden Standard-GFM-Syntax. Folgt der ersten Zeile eine |---|---|-Trennzeile, wird sie als Kopfzeile übernommen:

| Name | Rolle | Tag |
|------|-------|-----|
| Anna | Foto | Mo |
| Ben | Assistenz | Di |

Ein |-Zeichen im Zelltext wird als \| geschrieben. Die Rand-| sind optional, und Zeilen mit zu wenigen Zellen werden aufgefüllt statt verschoben. Tabellen lassen sich auch direkt aus Excel, Google Sheets oder Numbers per Kopieren & Einfügen übernehmen (siehe „Formatierungen einfügen”).

:::quote
Ein hervorgehobenes Zitat, getrennt vom Callout (`> …` wird weiterhin zu einem Callout).
– Quellenangabe
:::

Beginnt die letzte Zeile mit einem Strich (–, - oder --), wird sie als Quelle übernommen.

:::equation
E = mc^2
:::
:::audio
https://example.com/audio.mp3
:::
:::embed
https://example.com/eingebettete-seite
:::
:::toc
:::

Hinweis: Verknüpfungs-Blöcke (Seiten-, Board-, Datenbank-, Projekt-, Session-Link), Metrik- und Dokument-Blöcke werden beim Export als HTML-Kommentar (<!-- … -->) ausgegeben, aber nicht wieder importiert (ihre IDs sind Workspace-spezifisch). Licht-Diagramme werden als :::lightdiagram-Block inkl. JSON exportiert.


---
title: Shooting-Brief Kampagne Herbst
---
# Konzept
Atmosphärische Aufnahmen im Herbstlicht.
:::columns2
**Datum:** 15. Oktober 2026
**Location:** Zürichsee
---col---
**Team:** Anna (Foto), Ben (Assist)
**Call Time:** 07:30 Uhr
:::
:::location Zürichsee, Rapperswil
47.2266, 8.8184
Hafenplatz, 8640 Rapperswil
:::
:::schedule Tagesablauf
07:30 | Treffpunkt Parkplatz
08:00 | Goldene Stunde Shooting
10:00 | Pause
10:30 | Mittagssession
:::
:::collapsible Equipment-Details
- Canon EOS R5 + 85mm f/1.4
- Reflektoren (Gold/Silber)
- ND-Filter Set
:::

So markierst du mehrere Blöcke als Ganzes:

  • Klick auf den Griff (⋮⋮) links neben einem Block wählt ihn aus.
  • Shift + Klick auf den Griff eines weiteren Blocks: wählt alle Blöcke dazwischen aus
  • Cmd/Ctrl + Klick auf einen Griff: einzelnen Block hinzufügen oder entfernen
  • Auf freier Fläche ziehen (zum Beispiel im Rand neben dem Text): Ein Rahmen markiert alle Blöcke, die er berührt.
  • Text über Blockgrenzen markieren: Beginnst du eine Textauswahl in einem Block und ziehst die Maus in einen anderen, werden die überstrichenen Blöcke als Ganzes markiert. Zurück im ersten Block gilt wieder die normale Textauswahl.

Oben rechts steht dann, wie viele Blöcke ausgewählt sind, mit Kopieren, Löschen und Auswahl aufheben. Klick auf eine leere Fläche oder Escape hebt die Auswahl ebenfalls auf.

Markierte Blöcke kopierst du mit ⌘C (Strg+C) oder dem Kopieren-Knopf in der Auswahlleiste, ⌘X schneidet sie aus. In die Zwischenablage kommen zwei Fassungen auf einmal:

FassungWo sie ankommt
Markdown (Text)Textfelder, Klartext-Mails, Chats, KI-Assistenten. Dieselbe Schreibweise wie beim Markdown-Export.
HTMLMail-Programme, Google Docs, Word: Überschriften, Listen und Aufgaben kommen dort als echte Formatierung an statt als Striche am Zeilenanfang.

Fügst du kopierte Blöcke wieder in Pachurros ein, nimmt Pachurros die Markdown-Fassung. So kommen auch Ortskarten, Farbpaletten und andere Pachurros-Blöcke vollständig zurück.


Du kannst formatierte Inhalte aus Notion, Google Docs, Microsoft Word oder von Webseiten direkt per Kopieren & Einfügen übernehmen. Pachurros erkennt die Struktur und konvertiert sie automatisch in Blöcke.

QuelleErkennung
NotionHTML-Modus (perfektes Mapping)
Google DocsHTML-Modus (auch durch die <b>-Hülle hindurch, die Docs um ganze Dokumente legt)
Microsoft Word / PagesHTML-Modus
Excel / Google Sheets / Numbers (Tabelle)HTML-Modus → Tabellen-Block
ChatGPT & Co. (Antwort markieren und kopieren)HTML-Modus
Webseiten (Kopieren aus Browser)HTML-Modus
Markdown-TextMarkdown-Modus
Reiner Text (einzeilig)Inline-Einfügen wie gewohnt

Welcher Modus gewinnt? Das HTML, solange es etwas beisteuert, also Struktur (Überschrift, Liste, Tabelle) oder wenigstens Auszeichnung (fett, Link). Manche Programme legen beim Kopieren von Markdown ein nacktes <span> als HTML dazu; in dem Fall gewinnt der Text, und aus # Titel wird eine Überschrift statt einer Zeile mit einem Doppelkreuz.

Kopierter InhaltWird zu Block
Überschrift 1–6H1 / H2 / H3-Block
AbsatzText-Block
Aufzählung (- oder •)Aufzählungs-Block
Eingerückte UnterpunkteAufzählung mit Einrückung (bis 6 Ebenen)
Nummerierte Liste (1. 2. 3.)Nummerierter Block
Checkbox, auch als Zeichen (☐ / ☑ / [x])To-do-Block (mit Status)
Blockquote / Einzugein Callout-Block (auch über mehrere Absätze)
Codeblock / <pre>Code-Block (Sprache aus class="language-…")
Trennlinie / <hr>Trennlinien-Block
Bild (<img>, auch in <figure>)Bild-Block (Unterschrift aus <figcaption> oder alt)
<details> / <summary>Einklappbarer Block
Tabelle (Excel, Google Sheets, Numbers, HTML)Tabellen-Block (Kopfzeile erkannt, verbundene Zellen ausgeglichen)
Fett, kursiv, LinksInline-Formatierung erhalten

Pachurros zeichnet jeden Einfüge-Vorgang mit, und zwar bevor gearbeitet wird. Das ist der Trick: Eine abgestürzte Seite kann sich nicht selbst beschweren, weil kein Code mehr läuft. Bleibt ein Vorgang unfertig liegen, findet Pachurros ihn beim nächsten Start und meldet unten rechts „Pachurros ist beim Einfügen abgestürzt”, mit einem Bericht, in dem steht, was in der Zwischenablage lag.

Kam die App nach einem Stillstand von selbst zurück, war es kein Absturz. Dann heißt es „Pachurros hat nicht mehr reagiert” und der Bericht nennt, wie lange nichts ging.

Der Bericht liegt nur auf deinem Gerät und wird nicht verschickt. Mit Bericht kopieren kannst du ihn weitergeben, mit Verwerfen alles löschen. Läuft ein Einfügen normal durch, wird der mitgeschriebene Inhalt sofort wieder weggeworfen. Aufgehoben werden dann nur Größe und Dauer.

Was dabei bewusst nicht mitkommt: <style>- und <script>-Blöcke (Word- und Excel-Kopien schleppen ganze Stylesheets mit), Zählpixel, und Links mit javascript:-Ziel: Die werden zu reinem Text. Alles andere, auch ein Element, das wir nicht kennen, wird zu einem Textblock statt zu verschwinden.

Wenn du Markdown-Text einfügst (z. B. aus einem Text-Editor oder direkt aus einem KI-Chat), gilt dieselbe Erkennung wie beim Datei-Import, siehe Standard-Markdown-Elemente. Also Überschriften (auch Titel über ====), alle drei Aufzählungszeichen, verschachtelte Listen, 1) genauso wie 1., Aufgaben, mehrzeilige Zitate, ``` und ~~~-Codeblöcke, GFM-Tabellen mit und ohne Rand-|, Trennlinien und die volle Inline-Formatierung.

  • Leerer Block: Wird durch die eingefügten Blöcke ersetzt
  • Block mit Inhalt: Neue Blöcke werden nach dem aktuellen Block eingefügt
  • Einzeiliger Text: Wird wie gewohnt inline eingefügt (kein Block-Umbau)
  • Cursor landet auf dem letzten eingefügten Block